Pistazien-Shortbread-Kekse sind weit mehr als nur ein einfaches Gebäck; sie sind ein Fest für die Sinne, das den Gaumen mit einer unwiderstehlichen Kombination aus buttriger Zartheit und nussiger Raffinesse verwöhnt. Schon beim ersten Bissen offenbart sich die Magie: die zartschmelzende Textur, die auf der Zunge zergeht, gefolgt von einem reichen, wärmenden Buttergeschmack und der subtilen, doch unverwechselbaren Süße und Erdigkeit der feinen Pistazien. Es ist ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt und zum sofortigen Nachlegen einlädt.
Die Geschichte des Shortbreads reicht tief in die schottische Tradition zurück, wo es einst aus übrig gebliebenem Brotteig entstand und sich über Jahrhunderte zu dem edlen Gebäck entwickelte, das wir heute kennen und lieben. Oft zu festlichen Anlässen serviert, symbolisiert es Gastfreundschaft und Genuss. Durch die Zugabe der leuchtend grünen Pistazien erfahren diese klassischen Kekse eine wunderbare, moderne Verfeinerung, die nicht nur optisch begeistert, sondern auch geschmacklich eine neue Dimension eröffnet.
Warum Pistazien-Shortbread-Kekse einfach unwiderstehlich sind
Ich bin davon überzeugt, dass unsere heutigen Pistazien-Shortbread-Kekse eine perfekte Harmonie aus Tradition und Innovation darstellen. Ihre unkomplizierte Zubereitung macht sie zu einem idealen Projekt für jede Backbegeisterte, und das Ergebnis ist stets ein elegant aussehendes und köstliches Gebäck, das auf jeder Kaffeetafel strahlt. Es ist die Art von Keks, die Trost spendet, Freude bereitet und ein Lächeln auf die Gesichter zaubert – ein wahrer Genuss, der zum Wiederholen einlädt und zweifellos zu einem Ihrer neuen Lieblingsrezepte avancieren wird.
Zutaten:
- Für die Pistazien-Mürbeteigkekse:
- 250 g ungesalzene Butter, zimmerwarm (bitte keine Margarine verwenden, die Butter ist entscheidend für den Geschmack und die Textur des Mürbegebäcks!)
- 120 g Puderzucker (gesiebt, um Klümpchen zu vermeiden und eine besonders feine Textur zu gewährleisten)
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt von guter Qualität (alternativ das Mark einer halben Vanilleschote für ein noch intensiveres Aroma)
- 1 Prise feines Meersalz (verstärkt die Süße und das nussige Aroma der Pistazien)
- 200 g Weizenmehl Typ 405 (oder ein vergleichbares feines Kuchenmehl)
- 50 g Speisestärke (Maizena oder ähnliches, sorgt für die zarte, „schmelzende“ Textur des Mürbegebäcks)
- 100 g geschälte Pistazien, ungesalzen (sehr wichtig: ungesalzen! Am besten frisch gekauft und selbst gemahlen für das beste Aroma)
- 1-2 Teelöffel Pistazienpaste (optional, aber sehr empfehlenswert für eine intensivere Farbe und einen tieferen Pistaziengeschmack)
- Für die optionale Pistazien-Zitronen-Glasur:
- 100 g Puderzucker, gesiebt
- 1-2 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft (oder alternativ Orangenblütenwasser für eine andere Aromanote)
- Ein paar Tropfen grüne Lebensmittelfarbe (optional, für eine kräftigere grüne Farbe der Glasur, passend zu den Pistazien)
- Für die Dekoration (optional):
- 20-30 g gehackte oder halbierte geschälte Pistazien
- Ein paar getrocknete Rosenblütenblätter (für eine elegante und aromatische Note)
Vorbereitung der Pistazien:
- Zunächst widmen wir uns unseren Hauptdarstellern, den Pistazien. Wenn Sie ganze, ungeschälte Pistazienkerne haben, müssen diese zuerst geschält werden. Achten Sie darauf, nur frische, ungesalzene Kerne zu verwenden. Es ist wichtig, keine gerösteten und gesalzenen Knabber-Pistazien zu nehmen, da diese den Geschmack des Mürbegebäcks stark beeinträchtigen würden.
- Sobald Sie Ihre geschälten, ungesalzenen Pistazien haben, ist der nächste Schritt, sie fein zu mahlen. Ich empfehle hierfür eine Küchenmaschine oder einen leistungsstarken Mixer. Geben Sie die 100 g Pistazien in das Gerät und mahlen Sie sie, bis eine sehr feine, fast pudrige Konsistenz entsteht. Achten Sie darauf, nicht zu lange zu mahlen, da die Pistazien sonst Öl freisetzen und eine Paste bilden würden, was wir für den Teig nicht wollen. Wir streben ein feines Mehl an, das sich gut in den Teig einfügt. Ein kleiner Trick: Um das zu vermeiden, können Sie einen Esslöffel des Mehls, das später in den Teig kommt, zusammen mit den Pistazien mahlen. Das hilft, das Öl zu absorbieren und ein feineres Pulver zu erhalten.
- Die Pistazienpaste (falls verwendet) können Sie nun schon bereitstellen. Diese wird später dem Teig beigemischt, um den Pistaziengeschmack noch zu intensivieren und dem Gebäck eine schönere grüne Farbe zu verleihen.
Zubereitung des Mürbeteigs:
- Bevor wir mit dem eigentlichen Mürbeteig beginnen, stellen Sie bitte sicher, dass alle Zutaten, insbesondere die Butter, Raumtemperatur haben. Dies ist entscheidend für die Textur des Mürbegebäcks, da es sonst schwierig wird, eine homogene Masse zu erhalten und die Butter sich nicht richtig mit dem Zucker verbindet. Legen Sie die Butter notfalls eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank oder schneiden Sie sie in kleinere Stücke, damit sie schneller weich wird.
- In einer großen Rührschüssel geben wir die zimmerwarme, weiche Butter. Fügen Sie den gesiebten Puderzucker, den Vanilleextrakt (oder das Vanillemark) und die Prise Meersalz hinzu.
- Nun beginnt das cremige Aufschlagen. Verwenden Sie ein Handrührgerät mit Schneebesenaufsätzen oder eine Küchenmaschine mit dem Flachrührer. Schlagen Sie die Butter-Zucker-Mischung für mindestens 5-7 Minuten auf hoher Stufe. Sie sollte dabei sehr hell und luftig werden, fast weißlich und von einer wunderbar cremigen Konsistenz. Dieser Schritt ist absolut entscheidend für die Zartheit Ihrer Mürbegebäckkekse, da er Luft in die Masse einarbeitet und die Zuckerkristalle vollständig auflöst. Geduld zahlt sich hier aus!
- In einer separaten Schüssel vermischen Sie das Mehl und die Speisestärke gründlich. Die Speisestärke ist der Schlüssel zu der zarten, auf der Zunge schmelzenden Textur, die wir von einem echten Mürbegebäck erwarten.
- Reduzieren Sie die Geschwindigkeit des Rührgeräts auf die niedrigste Stufe. Geben Sie nun die gemahlenen Pistazien und die optionale Pistazienpaste zur Butter-Zucker-Mischung. Rühren Sie kurz, bis sich alles gerade so verbunden hat und die Masse eine schöne hellgrüne Farbe annimmt.
- Fügen Sie nun die Mehl-Stärke-Mischung löffelweise zu den feuchten Zutaten hinzu. Rühren Sie nur so lange, bis sich alles gerade so verbunden hat und ein Teig entsteht. Es ist extrem wichtig, den Teig nicht zu überarbeiten! Sobald keine trockenen Mehlspuren mehr sichtbar sind, stoppen Sie das Rühren. Übermäßiges Kneten oder Rühren würde das Gluten im Mehl entwickeln, was die Kekse zäh statt mürbe machen würde.
- Nehmen Sie den Teig aus der Schüssel und formen Sie ihn vorsichtig zu einer Kugel oder einem flachen Ziegel. Wickeln Sie den Teig fest in Frischhaltefolie ein.
- Der nächste Schritt ist unerlässlich: Lassen Sie den Teig für mindestens 1 Stunde, besser noch 2 Stunden, oder sogar über Nacht im Kühlschrank ruhen. Durch das Kühlen festigt sich die Butter im Teig, was das Ausrollen und Schneiden der Kekse erheblich erleichtert. Außerdem können sich die Aromen in dieser Zeit optimal entfalten, und die Feuchtigkeit verteilt sich gleichmäßig, was ebenfalls zur Mürbheit beiträgt.
Formen und Backen der Kekse:
- Nach der Kühlzeit nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank. Wenn er sehr hart ist, lassen Sie ihn für etwa 10-15 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er etwas geschmeidiger wird, aber immer noch kühl bleibt.
- Heizen Sie Ihren Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor (oder 140°C Umluft). Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Bestreuen Sie eine saubere Arbeitsfläche leicht mit etwas Mehl oder legen Sie den Teig zwischen zwei Blätter Backpapier. Das Arbeiten zwischen Backpapier verhindert, dass der Teig klebt und Sie zusätzliches Mehl verwenden müssen, was die Textur der Kekse beeinflussen könnte. Rollen Sie den Teig gleichmäßig auf eine Dicke von etwa 5-7 mm aus. Achten Sie auf eine gleichmäßige Dicke, damit die Kekse später gleichmäßig backen.
- Nun kommt der kreative Teil: das Ausstechen der Kekse. Verwenden Sie beliebige Keksformen. Klassisch für Shortbread sind Quadrate, Rechtecke oder runde Formen. Ich persönlich liebe kleine runde Kekse oder solche mit einem geriffelten Rand, die später sehr elegant aussehen. Tauchen Sie die Ausstechform vor jedem Gebrauch kurz in Mehl, um ein Ankleben zu verhindern.
- Legen Sie die ausgestochenen Kekse vorsichtig mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Backbleche. Wenn Sie möchten, können Sie jetzt ein paar grob gehackte Pistazien oder ganze Pistazienhälften auf die Oberfläche jedes Kekses drücken. Dies verleiht nicht nur eine schöne Optik, sondern auch zusätzlichen Biss und Geschmack.
- Stellen Sie die Backbleche nacheinander oder gleichzeitig (je nach Ofenkapazität) in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie die Kekse für etwa 12-18 Minuten. Die genaue Backzeit hängt stark von Ihrem Ofen und der Dicke Ihrer Kekse ab. Die Kekse sollten am Rand nur sehr leicht goldbraun werden, aber in der Mitte noch hell bleiben. Wichtig ist, dass Shortbread nicht stark bräunen sollte, da es sonst seinen zarten, mürben Charakter verliert. Halten Sie die Kekse im Auge, besonders gegen Ende der Backzeit.
- Nehmen Sie die Backbleche aus dem Ofen und lassen Sie die Kekse für etwa 5-10 Minuten auf dem Blech abkühlen. In diesem Zustand sind sie noch sehr zerbrechlich.
- Schieben Sie die Kekse dann vorsichtig mit dem Backpapier auf ein Kuchengitter und lassen Sie sie dort vollständig auskühlen. Erst wenn sie vollständig abgekühlt sind, erreichen sie ihre typische Mürbheit und Festigkeit.
Optionale Glasur und Dekoration:
- Während die Kekse abkühlen, können Sie die Glasur vorbereiten. Sie ist optional, aber verleiht den Keksen eine zusätzliche Süße und eine elegante Optik. Sie können die Kekse auch einfach pur genießen, ihr Pistazienaroma ist auch so schon wunderbar.
- Sieben Sie den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Geben Sie nach und nach den Zitronensaft (oder Orangenblütenwasser) hinzu und rühren Sie mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel, bis eine glatte, dickflüssige, aber noch streichfähige Glasur entsteht. Beginnen Sie mit einem Esslöffel Zitronensaft und fügen Sie bei Bedarf tröpfchenweise mehr hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Glasur sollte nicht zu flüssig sein, da sie sonst von den Keksen läuft.
- Wenn Sie eine kräftigere grüne Farbe für die Glasur wünschen, rühren Sie jetzt ein paar Tropfen grüne Lebensmittelfarbe unter.
- Sobald die Kekse vollständig abgekühlt sind, können Sie sie glasieren. Tauchen Sie die Oberseite jedes Kekses leicht in die Glasur, oder verstreichen Sie die Glasur mit einem kleinen Löffel oder Pinsel darauf. Sie können auch einen Teil der Kekse glasieren und einen Teil pur lassen.
- Sofort nach dem Glasieren, solange die Glasur noch feucht ist, können Sie die gehackten Pistazien oder getrockneten Rosenblütenblätter darüber streuen. Das schafft nicht nur eine wunderschöne Optik, sondern auch eine zusätzliche Textur und ein feines Aroma.
- Lassen Sie die glasieren Kekse auf dem Kuchengitter ruhen, bis die Glasur vollständig fest geworden ist. Dies kann je nach Luftfeuchtigkeit und Dicke der Glasur einige Stunden dauern.
Tipps für das perfekte Pistazien-Mürbegebäck:
- Qualität der Zutaten: Der Geschmack Ihrer Pistazien-Mürbegebäckkekse steht und fällt mit der Qualität der Zutaten. Verwenden Sie unbedingt hochwertige ungesalzene Butter und frische, ungesalzene Pistazien. Billige Butter oder alte Pistazien ergeben nicht das gewünschte Ergebnis.
- Nicht überkneten: Dies ist der wichtigste Tipp für jedes Mürbegebäck! Übermäßiges Kneten oder Rühren entwickelt das Gluten im Mehl, wodurch die Kekse zäh statt zart und mürbe werden. Rühren Sie immer nur so lange, bis die Zutaten sich gerade so verbunden haben.
- Geduld beim Kühlen: Die Kühlzeit des Teiges ist nicht optional, sondern essenziell. Sie festigt die Butter, macht den Teig leichter verarbeitbar und verbessert die Textur sowie das Aroma der fertigen Kekse. Planen Sie diese Zeit unbedingt ein.
- Gleichmäßiges Ausrollen: Um sicherzustellen, dass alle Kekse gleichmäßig backen, ist es wichtig, den Teig auf eine einheitliche Dicke auszurollen. Eine Dicke von 5-7 mm ist ideal. Verwenden Sie eventuell Teigroller mit Abstandshaltern oder zwei Holzleisten als Führung.
- Ofenüberwachung: Jeder Ofen ist anders. Behalten Sie die Kekse beim Backen genau im Auge. Mürbegebäck sollte nur sehr leicht gebräunt sein, um seine Zartheit zu bewahren. Eine zu lange Backzeit oder zu hohe Temperatur führt zu trockenen, harten Keksen.
- Lagerung: Sobald die Kekse vollständig abgekühlt und die Glasur (falls verwendet) fest ist, bewahren Sie sie in einer luftdichten Keksdose bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie bis zu 1-2 Wochen frisch und knusprig. Die Aromen entfalten sich oft sogar noch besser nach ein oder zwei Tagen.
- Variationen: Fühlen Sie sich frei, mit den Aromen zu experimentieren! Statt Vanilleextrakt könnten Sie etwas Kardamom, Rosenwasser oder sogar einen Hauch Orangenabrieb in den Teig geben, um weitere interessante Geschmacksprofile zu schaffen. Für eine noch intensivere Pistazienfarbe können Sie eine winzige Menge grüner Lebensmittelfarbe (Gel oder Pulver) direkt in den Teig geben, wenn Sie die Pistazien paste hinzufügen.
- Geschenktipp: Diese wunderschönen und köstlichen Pistazien-Mürbegebäckkekse eignen sich auch hervorragend als hausgemachtes Geschenk. Verpackt in einer schönen Dose oder einem Glas sind sie eine liebevolle Aufmerksamkeit, die immer gut ankommt.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Backen und Genießen dieser unwiderstehlichen Pistazien-Mürbegebäckkekse. Sie sind eine wunderbare Ergänzung zu jeder Kaffeetafel und ein echter Genuss für alle Liebhaber feiner Backwaren!
Fazit:
Und da haben Sie es – ein Rezept, das nicht nur Ihre Backkünste beflügeln, sondern auch Ihre Geschmackssinne verzaubern wird. Diese Pistachio Shortbread Cookies sind weit mehr als nur ein einfaches Gebäck; sie sind ein Erlebnis. Ihre einzigartige Kombination aus der buttrigen Zartheit, die auf der Zunge zergeht, und dem subtilen, nussigen Crunch der Pistazien macht sie zu einem unwiderstehlichen Leckerbissen. Ich persönlich bin immer wieder erstaunt, wie aus so wenigen, einfachen Zutaten etwas so Raffiniertes und gleichzeitig so Tröstliches entstehen kann. Das leuchtende Grün der Pistazien ist nicht nur ein optischer Genuss, sondern verspricht auch einen Geschmack, der in Erinnerung bleibt. Sie sind das perfekte Beispiel dafür, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind – ein Beweis dafür, dass man keine komplizierten Techniken oder ausgefallenen Zutaten braucht, um etwas wirklich Besonderes zu schaffen. Jeder Bissen dieser Shortbreads ist eine kleine Hommage an die Freude am Backen und am Genießen. Ihre elegante Schlichtheit und ihr unvergleichliches Aroma machen sie zu einem Gebäck, das sowohl im Alltag als auch zu besonderen Anlässen glänzt und stets ein Lächeln auf die Gesichter zaubert.
Die Vielseitigkeit dieser köstlichen Kekse ist ein weiterer Grund, warum ich sie so sehr liebe. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an einem gemütlichen Nachmittag mit einer dampfenden Tasse frisch gebrühtem Kaffee oder einem eleganten Earl Grey Tee. Ein, zwei dieser Shortbread Cookies dazu – und der Moment ist perfekt. Sie sind die ideale Begleitung zu einem Sonntagskaffee mit der Familie oder einer entspannten Teestunde mit Freunden. Aber ihre Einsatzmöglichkeiten gehen weit über das klassische Gebäck hinaus. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, sie zu einem Dessert zu servieren? Ein Kugel cremiges Vanilleeis oder sogar ein spezielles Pistazieneis, garniert mit ein paar zerbröselten Shortbread-Stückchen, wird zu einem unvergesslichen Gaumenschmaus. Die knusprige Textur und der salzig-süße Geschmack der Kekse bilden einen wunderbaren Kontrast zur Kühle des Eises und verleihen dem Dessert eine zusätzliche Dimension. Sie können sie auch zerkrümeln und als Topping für Joghurt, Müsli oder einen frischen Obstsalat verwenden, um eine zusätzliche Geschmacksebene und Textur hinzuzufügen. Für festliche Anlässe liebe ich es, eine Seite der Cookies in geschmolzene weiße Schokolade zu tauchen und mit weiteren gehackten Pistazien oder getrockneten Rosenblättern zu bestreuen – das sieht nicht nur wunderschön aus, sondern hebt den Geschmack auf ein ganz neues Niveau. Eine Prise Meersalzflocken auf der Schokolade kann die Aromen zusätzlich verstärken und ein interessantes Spiel aus Süße und Salzigkeit erzeugen.
Apropos Variationen: Obwohl das Originalrezept der Pistachio Shortbread Cookies schon für sich perfekt ist, lade ich Sie ein, kreativ zu werden und Ihre eigene Note hinzuzufügen. Wie wäre es mit einem Hauch von Zitrus? Reiben Sie die Schale einer halben Orange oder Zitrone direkt in den Teig, um eine frische, belebende Note zu erhalten, die wunderbar mit dem Pistazienaroma harmoniert und eine unerwartete Geschmacksexplosion bietet. Oder für diejenigen, die es etwas extravaganter mögen: eine Prise gemahlener Kardamom kann den Keksen eine exotische, wärmende Tiefe verleihen, die besonders in der kalten Jahreszeit hervorragend passt. Wenn Sie das Shortbread nicht in klassischen Runden backen möchten, experimentieren Sie mit Ausstechformen für besondere Anlässe – kleine Herzen für den Valentinstag, Sterne für Weihnachten oder einfach längliche Finger für einen eleganten Look, die sich perfekt zum Dippen eignen. Und falls Pistazien einmal nicht zur Hand sein sollten, können Sie in der Not auch fein gemahlene Mandeln oder Walnüsse verwenden, um eine ähnliche Textur zu erzielen, auch wenn der unvergleichliche Pistaziengeschmack dann natürlich fehlt und der Charakter des Gebäcks sich leicht verändert. Aber ich verspreche Ihnen, die Pistazien sind es wirklich wert! Die Möglichkeiten sind endlos, und das ist das Schöne am Backen: Es ist eine Form der Selbstentfaltung und des Experimentierens, die immer wieder Freude bereitet.
Nun liegt es an Ihnen! Ich ermutige Sie von ganzem Herzen, dieses Rezept auszuprobieren. Lassen Sie sich nicht einschüchtern; die Zubereitung ist einfacher, als Sie vielleicht denken, und das Ergebnis ist jedes Mal ein Erfolg, der Sie stolz machen wird. Nehmen Sie sich die Zeit, genießen Sie den Prozess – das Kneten des Teigs, das Verwandeln einfacher Zutaten in etwas Wunderbares, der Duft, der während des Backens Ihr Zuhause erfüllt und eine gemütliche Atmosphäre schafft. Es ist eine kleine Auszeit vom Alltag, ein Moment der Achtsamkeit und Kreativität, der Balsam für die Seele ist. Und wenn Sie Ihre eigenen Chargen dieser herrlichen Kekse gebacken haben, würde ich mich unglaublich freuen, von Ihren Erfahrungen zu hören. Teilen Sie Ihre Backerfolge, Ihre Variationen oder einfach nur Ihre Gedanken zu diesem Rezept mit uns in den Kommentaren. Haben Sie sie zu einer Party mitgebracht und damit alle beeindruckt? Haben Sie sie verschenkt und damit jemandem eine Freude gemacht? Haben Sie eine neue Lieblingskombination entdeckt oder ein einzigartiges Serviererlebnis kreiert? Ihre Geschichten und Bilder sind eine wunderbare Inspiration für andere Bäckerinnen und Bäcker in unserer Community, die nach neuen Ideen und Motivation suchen. Backen ist schließlich auch eine Form des Teilens und der Freude, die uns verbindet. Also, schnappen Sie sich Ihre Schürze, heizen Sie den Ofen vor und bereiten Sie sich darauf vor, von der Einfachheit und dem unglaublichen Geschmack dieser Pistachio Shortbread Cookies begeistert zu sein. Ich bin sicher, sie werden schnell zu einem festen Bestandteil Ihres Repertoires werden und Ihnen viele süße Momente bescheren. Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Pistazien Shortbread Kekse
Zarte Pistazien-Shortbread-Kekse, die auf der Zunge zergehen, mit reichem Buttergeschmack und der subtilen Süße von Pistazien. Ein unwiderstehliches Gebäck für jede Kaffeetafel.
Zutaten
-
250 g ungesalzene Butter, zimmerwarm
-
120 g Puderzucker, gesiebt
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1 Teelöffel Vanilleextrakt
-
1 Prise feines Meersalz
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200 g Weizenmehl Typ 405
-
50 g Speisestärke
-
100 g geschälte Pistazien, ungesalzen, fein gemahlen
-
1-2 Teelöffel Pistazienpaste (optional)
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Für die optionale Glasur:
-
100 g Puderzucker, gesiebt
-
1-2 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft (oder Orangenblütenwasser)
-
Ein paar Tropfen grüne Lebensmittelfarbe (optional)
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Für die Dekoration (optional):
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20-30 g gehackte oder halbierte geschälte Pistazien
-
Ein paar getrocknete Rosenblütenblätter
Anweisungen
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Step 1
100 g ungesalzene Pistazien fein mahlen (ggf. mit 1 EL Mehl, um Ölabscheidung zu verhindern). Pistazienpaste (falls verwendet) bereitstellen. -
Step 2
Zimmerwarme Butter (250 g) mit gesiebtem Puderzucker (120 g), Vanilleextrakt (1 TL) und Meersalz (1 Prise) 5-7 Minuten hell und cremig aufschlagen. Mehl (200 g) und Speisestärke (50 g) in separater Schüssel mischen. -
Step 3
Gemahlene Pistazien und optional Pistazienpaste (1-2 TL) zur Butter-Zucker-Mischung geben und kurz verrühren. Mehl-Stärke-Mischung löffelweise hinzufügen und nur kurz rühren, bis ein Teig entsteht. Nicht überkneten. -
Step 4
Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1-2 Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank kühlen. -
Step 5
Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen. Gekühlten Teig auf ca. 5-7 mm Dicke ausrollen (zwischen Backpapier). Kekse ausstechen und auf Bleche legen. Optional mit gehackten Pistazien belegen. -
Step 6
Kekse 12-18 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Nicht zu dunkel werden lassen. Kekse 5-10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf einem Gitter vollständig auskühlen. -
Step 7
Für die Glasur 100 g gesiebten Puderzucker mit 1-2 EL Zitronensaft (oder Orangenblütenwasser) zu einer dickflüssigen Glasur verrühren. Optional grüne Lebensmittelfarbe hinzufügen. Abgekühlte Kekse glasieren und sofort mit gehackten Pistazien oder Rosenblütenblättern (optional) bestreuen. Glasur vollständig trocknen lassen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.




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